Die romanische römisch-katolische Kirche des St. Jakub wurde am Ende des 16. Jahrhunderts gegründet. Die Kirche wurde später rekonstruiert. Die kostspielige Rekonstruktion wurde im Jahre 1680 auf Kosten von Jan Arnošt aus Schaffgotsch vollendet. Die Dominante der Kirche bildet der mächtige viereckige Turm. Über dem Eintritt befindet sich die Steintafel mit dem Symbol von Jan Arnošt aus dem Jahre 1691.
Die Kirche des St.Vít wurde zwischen den Jahren 1720-1722 gebaut.
Die Kirche des St. Jakub Větší befindet sich inmitten des Friedhofes auf kleinem Hügel und ist gut sichtbar aus der breiten Umgebung. Die Kirche wurde im Gotikstil im 15. Jahrhundert gebaut. Der Turm und die Glocke stammen aus dem Jahre 1862. Seit diesem Jahr hat die Glocke in der Holzkirche auf dem Friedhof gehangen.
Die Dominante der Stadt bildet die Kirche des St. Jan Křtitel. Nach den archeologischen Funden wurde die Kirche am Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut. Der Kirchesturm wurde im Jahre 1644 angebaut und im Jahre 1894 wurde er rekonstruiert. Heute ist der Turm 64 Meter hoch. Er ist der Öffentlichkeit zugänglich und aus seinem Umgang sind wunderschöne Aussichten. Im Turm befindet sich die Zelle, in der Václav Hanka am 16. September 1817 die bedeutende Handschrift von Dvůr Králové gefunden hat.
Die Kirche des St. Bartolomeus ist sehr einfacher Bau mit einstockigem Turm. Die Kirche wurde im Jahre 1384 gegründet, aber später wurde verlassen. Erst im Jahre 1860 wurde hier wieder die Pfarre errichtet. Unter der Kirche befindet sich die Krypta. Hier wurden die Mitglieder des Ritterorden Karlík aus Nežetice beerdigt.
Die Barockkirche der Geburt der Jungfrau Maria wurde in den Jahren von 1741 - 1748 nach den Plänen von Kilián Ignác Diezenhofer erbaut und zählt zu seinem ausgereiftesten Werken. Sie steht an der Stelle der zweischiffigen gotischen Kirche, die im Jahre 1276 erwähnt wurde und im Jahre 1738 ausbrannte. Diezenhofers Kirche ist auf einem zentralen Kreuzgrundriss erbaut. Auf der Nordseite steht ein im Kern eckiger gotischer Turm mit Arkadengängen und Zwiebel. Die Ausstattung ist barock und klassizistisch. In der Kirche wurden im Jahre 1820 die Eltern von Bedřich Smetana getraut. Im Westgiebel befindet sich die Madonna von Václav Suchomel aus dem Jahre 1926.
Die St.-Gotthard-Kirche auf dem gleichnamigen Hügel ist barock, erbaut nach dem Brand im Jahre 1783. Das Kirchlein ist von einem alten Friedhof umgeben.
Die Kirche der Máří Magdalena steht auf kleinem Friedhof inmitten des Dorfes. Ursprünglich wurde die Kirche im Gotikstil gebaut, die heutige spätbarocke Gestalt der Kirche stammt aus dem Jahre 1787. Östlich von der Kirche steht der Glockenturm. Im Glockenturm hängen3 Glocken: Hraník (0,68 m hoch), Poledník (0,60 m hoch) und Umíráček (0,31 m hoch).
Die Kirche des Allerheiligsten Dreiers steht im Areal des Hospitals. Die Kirche wurde nach den Plänen von G.B. Alliprandi in den Jahren 1707 - 1715 gebaut. Der Bau hat der Graf A. Špork vergeben. Auf der linken Seite befindet sich der allegorische Statuenzyklus von 12 Tugenden, auf der rechten Seite von 12 Unzucht.
Die ersten Erwähnungen über die Kirche Aller Heiligen stammen aus dem Jahre 1354, aber die Kirche wurde während des Dreißigjährigen Krieges verödet. Die Rekonstruktion wurde im Jahre 1700 vollendet.
Die Kirche des St. Petr und St. Pavel steht vereinsamt auf dem Hügel inmitten des kleinen Friedhofes. Ursprünglich stand hier eine gotische Kirche. Aus dem Jahre 1850 stammt der viereckige Turm. In heutiger Zeit dient die Kirche als die Wallfahrtsstätte.
Ein Paar Meter von dem Platz steht in Miletín die Kirche der Verkündigung der Jungfrau Marie. Diese Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert von dem Deutschherrenorden erbaut. Im Jahre 1607 wurde die Kirche von Bartolomeus aus Valdštejn um Kirchenchor und Kapelle erweitert. Aber im Jahre 1846 ging die Gemeinde Miletín in Asche auf und die Kirche wurde wieder erst im Jahre 1899 nach den Plänen von A. Cechner erbaut.
Die Kapelle des St. Jan Nepomucký befindet sich im Miletíner Bad (ein Kilometer nördlich von Miletín). Sie wurde im Jahre 1750 erbaut.
Die Kapelle von der Jungfrau Marie wurde im Jahre 1822 gebaut. Im Jahre 1900 wurde die Kapelle nach den Plänen von A. Cechner rekonstruiert.
Die ersten Erwähnungen über die Kirche des St.Petr und St.Pavel stammt aus dem Jahre 1384. Der erste Umbau führte J. Albrecht aus Smiřice im Jahre 1613, der zweite barocke Umbau verlief zwischen den Jahren 1740 - 58. Der Turm ist der letzte Rest des gotischen Baues.
Die ersten Erwähnungen über die Kirche des St. Bartolomeus stammen aus dem Jahre 1384. Sie wurde in der Hälfte des 18. Jahrhunderts im Barockstil umgebaut.
Die ersten Erwähnungen über die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria stammen aus dem Jahre 1384. Noch früher stand hier die Holzkirche und der Glockenturm.